Immaterielles Kulturerbe Streuobstanbau

Warum es eine Eintragung in die UNESCO Liste für das Immaterielle Kulturerbe braucht

Bräuche

kulturellen Ausdrucksformen wie Erntefeste und -rituale sind Teil der österreichischen Streuobstkultur. Diese sollen bewahrt und weiterhin mit Leben gefüllt werden

Wissen

Die Anlage, Bewirtschaftung und Pflege von Streuobstwiesen, das Züchten von Obstsorten und die Ernte sowie Verarbeitung des Obstes beruhen auf umfangreichem Erfahrungswissen. Ziel ist dieses Wissen für viele weitere Generationen zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Handwerk

Über Jahrhunderte hinweg wurden spezielle Handwerkstechniken z.B. zur Pflege von Streuobstbäumen oder zur Verarbeitung zu Streuobstprodukten entwickelt und verfeinert. Der Erhalt dieser Techniken ist nur durch ständige Nutzung gewährleistet.

Die ARGE Streuobst bemüht sich den Streuobstanbau in Österreich als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO eintragen zu lassen. Immaterielle Kulturerbe sind kulturelle Ausdrucksformen, die unmittelbar von menschlichem Wissen getragen und von Generation zu Generation weitergegeben und weiterentwickelt werden. Ein Immaterielles Kulturerbe ist nicht anfassbar, sondern an den Menschen gebunden und wird durch das Engagement seiner Träger lebendig gehalten.
https://www.unesco.at/kultur/immaterielles-kulturerbe

Streuobstlandschaften mit hochstämmigen, großkronigen Obstbäumen sind aus einer landwirtschaftlich-kulturellen Entwicklung entstanden und damit direkt an menschliches Wissen gebunden. Die Anlage, Bewirtschaftung und Pflege von Streuobstwiesen, das Züchten von Obstsorten und die Ernte sowie Verarbeitung des Obstes beruhen auf umfangreichem Erfahrungswissen im Umgang mit der Natur. Neben kulturellen Ausdrucksformen wie Erntefesten und -ritualen wurden über Jahrhunderte hinweg spezielle Handwerkstechniken z.B. zur Pflege von Streuobstbäumen entwickelt und verfeinert. Die kulturellen Eigenschaften von Streuobst stimmen mit den UNESCO-Kriterien in folgenden Punkten überein: Wissen und Bräuche in Bezug auf die Natur und das Universum, traditionelle Handwerkstechniken, Bräuche, Rituale und Feste.

Der Antrag wird im Frühjahr 2023 im UNESCO-Büro eingereicht werden.
Aktuell sind wir gerade dabei alle Unterlagen für die Einreichung aufzubereiten.

Wir danken allen bisherigen Unterstützer:innen!

Die Sammlung von Unterstützungserklärungen ist derezit geschlossen, da wir die Daten für die Einreichung aufbereiten müssen.

Wenn Sie persönliche Erfahrungen zu Streuobstwissen, Traditionen und spezielle Handwerke haben, würde es uns freuen wenn sie diese mit uns teilen wollen. Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihrem Umfeld die Möglichkeiten für eine Presseberichterstattung (Newsletter, Gemeindezeitungen, Verbandsnachrichten, Regionalzeitungen, …) nutzen könnten. Wir haben Ihnen dazu nachfolgend 2 Mustertexte zum Herunterladen erstellt. Sie können diese frei verwenden. Über die Übermittlung eines Belegausdruckes würden wir uns sehr freuen.

Weitere Infos finden Sie in der FAQ

Unterstützer:innen

Kontakt

ARGE-Streuobst
Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Streuobstbaus
und zur Erhaltung obstgenetischer Ressourcen

c/o Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau

A-3400 Klosterneuburg, Wiener Straße 74

email: kulturerbe@argestreuobst.at
www.argestreuobst.at

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